Verreisen ist schön und macht Spaß - das ist klar, aber um dies auch machen zu können, sollte auch das nötige Kleingeld dafür da sein. Ich bin der Meinung, dass man sich die Auszeit und Annehmlichkeit auch verdienen muss, daher sollte man das notwendige Budget dafür auch ansparen und ansammeln. Aus diesem Grund würde ich auch nicht empfehlen sich für eine Reise oder ein Event Geld zu leihen oder einen Kredit aufzunehmen, den man dann schön nach dem Erlebnis noch weiter abbezahlen darf. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, davon würde ich aber generell abraten. Das ist auch grundsätzlich meine Philosophie, möglichst keine Kredite und Schulden haben. Ein Haus abbezahlen, das ist schon was anderes, die Summe bekommt man in den wenigsten Fällen zusammen.
Also wie geht man vor?
Als erstes sollte man stets am "Reisebudget" arbeiten und kontinuierlich was zur Seite legen. Da die nächste Reise sowieso kommen wird, tue ich das auch durchgehend. Für Manche kann das aber auch nur für eine Zeit lang für ein bestimmtes Ziel erfolgen, passt auch. Wie sieht es konkret aus, es kann zum Beispiel eine feste Summe im Monat sein, prozentual oder mal einen Bonus zur Seite legen, wie es für einen selbst am besten funktioniert.
Was anderes kann auch Ansparen für was besonderes, eine "große ferne Reise" oder bestimmtes Event, sein. Das kostet meist mehr und bedeutet vielleicht auch mal etwas mehr zu sparen und länger darauf hinzuzielen. Sparen heißt im Endeffekt auch auf etwas zu verzichten, vielleicht kauft man sich mal nicht die neueste Technik oder Klamotten und arbeitet auf sein Ziel zu. Ich weiß, dass das vielen auch schwer fallen kann. Aber man muss sich selbst die Karten legen, was ist hier meine Priorität? Aber Sparen heißt auch genügend Urlaubstage sich dafür zu reservieren. Man sollte auch abklären, kann ich beispielsweise vier Wochen am Stück in den Urlaub gehen, ist das mit der Arbeit auch vereinbar? Frühzeitige Planung ist hier der Schlüssel sowie auch Kommunikation mit den passenden Leuten. Auch Zuhause, ist das im eigenen Umfeld machbar? Da gehört schon einiges dazu, Partner, evtl. Kinder, etc. Hier sollte man sich Gedanken machen und die richtige Strategie wählen. Einige Arbeitgeber bieten auch "Sabbaticals" an oder andere Formen von Auszeiten. Bildungsurlaube sind auch eine Möglichkeit, kommt aber ganz auf das Unternehmen an. In manchen Firmen darf man solche Begriffe am besten gar nicht ansprechen. Aber es gibt auch gesetzliche Ansprüche darauf, das Feingefühl ist hier wichtig.
Zwischen Jobs kann es auch eine gute Möglichkeit sein mal länger weg zu sein, für ein paar Monate, wenn man darauf vorbereitet ist.Hinweis: Dies ist keine Finanzberatung, sondern nur meine persönliche Ansicht basierend auf meinen Erfahrungen, die sowohl gut als auch schlecht waren. Es wird keine Haftung übernommen für Entscheidungen, die basierend auf diesem Artikel getroffen werden.
Ein anderer Aspekt ist das Investieren. Möglicherweise hat man schon ein wenig Geld zur Seite gelegt und plant langfristig, da wäre es sinnvoll, dass das Geld "selbst für sich arbeitet" und sich vermehrt. Das birgt allerdings auch Risiken. Das sich das Geld vermehrt ist nicht immer sicher. Aber es gibt verschiedene Szenarien, schauen wir uns diese mal an:
Ein Sparkonto ist eine typische Möglichkeit, es gibt kaum ein Risiko und man bekommt feste Prozente auf sein Geld, wenn man es dort eine gewisse Zeit liegen lässt. Die Ausbeute fällt bei dem geringen Risiko auch überschaubar aus, ist aber ein solider Weg - ist zu empfehlen.
Wer mehr rausholen möchte, der kann auf den Finanzmarkt blicken und sein Geld dort platzieren. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wir schauen auf ein paar:
- ETFs
- Aktien
- Krypto
ETFs (Exchange Traded Funds) sind im Grunde einfach ein “Sammelpaket” an Aktien, das du an der Börse kaufen kannst. Statt selbst viele einzelne Firmen auszuwählen, kaufst du mit einem ETF direkt einen ganzen Markt – zum Beispiel den DAX oder den MSCI World.
Der DAX ist ein Index mit den 40 größten und wichtigsten Unternehmen aus Deutschland (z. B. große bekannte Konzerne). Wenn du in einen DAX-ETF investierst, setzt du also komplett auf die deutsche Wirtschaft.
Der MSCI World ist viel breiter aufgestellt: Er enthält über 1.000 große Unternehmen aus vielen Industrieländern weltweit (z. B. USA, Europa, Japan). Damit bist du automatisch international investiert.
Das bedeutet: Mit nur einem Kauf bist du an vielen Unternehmen beteiligt. Das macht es einfacher und meistens auch günstiger als alles einzeln zu kaufen. Außerdem kannst du ETFs jederzeit wie eine normale Aktie kaufen oder verkaufen.
Ein weiterer Vorteil: Weil du nicht nur in eine Firma investierst, sondern in viele gleichzeitig, schwankt der Wert meist weniger stark. Extreme Gewinne, aber auch starke Verluste einzelner Unternehmen gleichen sich aus – am Ende bewegt sich dein ETF eher im Durchschnitt des gesamten Marktes.
Kurz gesagt: Wenig Aufwand, breit gestreut, weniger starke Schwankungen und relativ unkompliziert.